2 Tem, 2018

Almanca Hikaye

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ALMANCA HİKAYE

Der Froschkönig
Vor langer, langer Zeit lebte ein König, dessen jüngste Tochter wunderschön war. Beim Schlosse des Königs lag ein dunkler Wald, und in dem Wald unter einer alten Linde war ein Brunnen. Dort spielte die jüngste Königstochter oft mit einer goldenen Kugel.
Eines Tages fiel die Kugel der Königstochter in den Brunnen hinein, der so tief war, dass man keinen Grund sah. Als die Königstochter weinte und klagte, hörte sie plötzlich eine Stimme. „Weine nicht, ich will dir helfen!“ Sie sah aber keinen Menschen, sondern nur einen dicken, hässlichen Frosch. Der wollte ihre Kugel wieder aus dem Brunnen holen, aber das Mädchen musste ihm versprechen, ihn als ihren Freund und Spielkameraden zu betrachten. Er wollte mit ihr am Tisch sitzen, von ihrem Teller essen und in ihrem Bett schlafen. Sie versprach alles, um ihre goldenen Kugel wieder zu bekommen; aber als sie ihr Spielzeug wieder hatte, lief sie fort und dachte nicht mehr an ihr Versprechen.
Am anderen Tag, als der König mit seiner Familie beim Essen saß, kam der Frosch, plitsch, platsch, die Treppe herauf, klopfte an die Tür und rief: „Königstochter, jüngste, mach mir auf!“ Das Mädchen wollte nicht öffnen. Als sie aber ihrem Vater erzählte, was sie dem Frosch versprochen hatte, sagte der König: „Dein Versprechen musst du halten, geh nur und mach ihm auf!“ Sie öffnete, und der Frosch hüpfte herein und aß zusammen mit der Königstochter von ihrem goldenen Teller. Dann war er müde und bat sie: „Nun bringe mich in dein weiches Bettchen, damit ich dort schlafen kann.“ Sie weinte und fürchtete sich vor dem kalten Frosch, aber ihr Vater wurde zornig und sagte: „Der Frosch hat dir in der Not geholfen, darum darfst du ihn jetzt nicht verachten.“ Sie fasste ihn mit zwei Fingern und setzte ihn im Schlafzimmer in eine Ecke. Aber er war nicht zufrieden, sondern wollte im Bett liegen. Da packte sie ihn voll Zorn und warf ihn an die Wand. Aber plötzlich war da kein Frosch mehr, sondern ein Königssohn mit schönen, freundlichen Augen. Er erzählte ihr, dass eine böse Hexe ihn in einen Frosch verzaubert hatte. Jetzt aber war er von der Königstochter erlöst worden, und er führte sie als Königin in sein Land.
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2 Tem, 2018

Almanca Hikayeler

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ROBINSON CRUSOE

Ein Schiff segelt von Südamerika nach Afrika, weil es von dort Sklaven holen soll. 17 Mann sind an Bord, unter ihnen Robinson Crusoe. Das Schiff fährt an der brasilianischen Küste entlang nach Norden. Es soll am 10. Breitengrad nach Afrika hinübersegeln. Die Fahrt ist ruhig. Aber nach zwölf Tagen kommen sie in einen gewaltigen Orkan, und der wirft das Schiff auf eine Sandbank. Dort liegt es fest, und der Sturm tobt und tobt. Die Männer springen in ein Rettungsboot und rudern zum Ufer. Aber die wilde See zerstört das Boot, alle Männer ertrinken, bis auf Robinson. Eine riesige Welle wirft ihn auf eine Klippe, und er ist gerettet. Erschöpft und todmüde schläft er am Strand ein. An den nächsten Morgen ist das Wetter schön und klar, die See ist ruhig. Das Schiff liegt eine Meile vor der Küste. Robinson schwimmt zum Schiff hinüber. Er findet dort Brot, Reis, Käse, Fisch, Getreide. Rum, Mehl und Zucker. Er findet auch Tinte, Papier, Bücher und den Schiffshund.
Er baut ein Floss und bringt alles ans Land. Er holt auch noch Gewehre, Werkzeuge, Kleider und eine Hängematte und baut aus Segeln ein Zelt. Robinson steigt auf einen Berg und sieht, dass er auf einer Insel gelandet ist.
Jetzt beginnt sein einsames Leben. Es ist der 30. 5eptember 1659. Robinson macht für jeden Tag ein Schnitt in den Holzpfahl, für jeden siebten Tag einen langen Schnitt. Das ist sein Kalender für 27 Jahre. So lange nämlich muss er auf dieser Insel leben. Sein einziger Begleiter ist der Schiffshund. Nach seinem Tod ist Robinson ganz allein. Er trägt Kleider aus Ziegenfell und einen Schirm gegen Regen und Sonne. Er schießt wilde Ziegen und Vögel. Er sät und erntet Getreide, weil er Brot backen will. Er hat genug zum Leben. Eines Tages entdeckt Robinson am Strand eine Fußspur im Sand. Es ist nicht seine eigene Spur, sondern die Spur von einem fremden Menschen. Robinson erschrickt. Wer ist dieser Mensch? Woher ist er gekommen? Was macht er hier auf seiner Insel? Dann erschrickt er noch mehr, weil er Schädel, Hände, Füße und Knochen von Menschen findet. Menschenfresser, Kannibalen sind auf seiner Insel gewesen. Und sie kommen regelmassig wieder, weil sie hier auf der Insel ihre Gefangenen töten und
essen. Robinson beobachtet sie viele Male. und eines Tages sieht er, dass einer der Gefangenen flüchtet und genau auf ihn zuläuft. Drei Kannibalen verfolgen ihn. Robinson tötet die Verfolger und rettet den Flüchtling.
Der wirft sich vor ihm auf den Boden und setzt Robinsons Fuß auf seinen Kopf, weil er ihm sagen will: Ich danke dir für mein Leben und werde immer dein Diener sein. Robinson nennt seinen neuen Diener „Freitag”, weil er ihn an einem Freitag gerettet hat.
Sie unterhalten sich mit Händen und Füssen, und Robinson lehrt seinen Diener einige Worte Englisch. Die beiden leben und arbeiten jetzt zusammen. Sie bauen ein Kanu mit Mast und segeln und fahren ein Stück aufs Meer hinaus.
Endlich, nach vielen Jahren, kommt ein englisches Schiff. Robinson erzählt dem Kapitän seine Lebensgeschichte.
Am 19. Dezember 1686 verlässt er seine Insel nach 27 Jahren, 2 Monaten und 19 Tagen. Er kommt am 11. Juli 1687 wieder in England an.

ALMANCA HİKAYELER

(Değerli Almanca Öğrenenler; Pekiştirme amaçlı olarak bu metni Perfekt ve Präteritum zamanlara göre anlatabilir, Türkçeye çevirebiliriz.)